22.12.2023

Good Bye Point 2, Hallo Prisma Soft

Man glaubt es kaum. Deutsche Qualitätsarbeit hält länger als andere Teile. Ich hatte das Hoffrichter Point 2 im September 2013 bekommen und habe es bis Mai 2023 täglich genutzt. Also fast 10 Jahre am Stück!



Von Mai bis Mitte Dezember hatte ich ein ResMed Aircurve 10 ST in Nutzung, welches ich über Umwege "geerbt" hatte. Diesen Nobelhobel hatte ich im reinen CPAP Betrieb an meine Verhältnisse angepasst. Noch etwas Zubehör gekauft und war glücklich damit. Tatsächlich ist es so, dass ich seit Anfang der Therapie mit den damals ermittelten Werten prima auskomme. Man muss auch mal Glück haben. Das Glück hielt aber nur wenige Monate. Obwohl der Vorbesitzer es kaum genutzt hatte, fingen mitten in der Nacht plötzlich die typischen ResMed Probleme an, nämlich das herzzerreissende Gejaule des Motors. Geplante Obsoleszenz. Toll! 😒

Also wieder das gute alte Point 2 rausgekramt. Lief immer noch. Aber inzwischen roch es nicht mehr ganz so gesund. Ok, Feinstaub der letzten 10 Jahre. Möchte nicht wissen, wie es dort drin trotz guter Pflege aussieht. 🤢

Also direkt beim Versorger angerufen, welche selbstverständlich sofort ein neues Gerät startklar machten. Sogar meinem Wunsch nach einem Löwenstein Prisma wurde entsprochen, Krankenkasse hatte mitgespielt. Gerät kam tatsächlich schon am nächsten Tag an. Es ist ein Löwenstein Prisma soft max inkl. Befeuchter. Kurz und gut: Läuft super. Und es ist, wie der Vorgänger auch, ein Gerät aus deutscher Produktion. Typisch deutsch eben. Robust, klobig, Bedienung grenzwertig. Aber funktionell!


Leider hatte mein Versorger das Bluetooth-Modul nicht freigeschaltet. Habe ich dann selbst problemlos erledigt. Weitere Einstellungen passten alle. Ich brauche weder Rampe noch Softpap. Übers Smartphone und der Löwenstein App auch direkt koppeln können. Allerdings sind die Ausgaben eher für Nicht-Experten, frei nach der Devise gut/schlecht ohne weitere Diagnosemöglichkeiten. 🙄

Ich war inzwischen von der datentechnischen Gesprächigkeit des ResMed Gerätes verwöhnt. Beim Point 2 war es ja auch nur semi gut mit der beiliegenden Software, welche auch nur bis Win 7 stabil laufen wollte.

Das ResMed konnte direkt von der Open Source Software OSCAR ausgelesen werden. Mein neues Prisma wollte sie aber nicht erkennen. 😳 Was zur Hölle? Lösung war einfach, die aktuelle Version 1.51 über die alte drüberinstallieren. Und schon läuft es weitestgehend. Noch sind nicht alle Kleinigkeiten angepasst, aber da ich nur CPAP nutze, funktioniert es für mich. Puh. Ausgelesene Werte sind identisch mit denen aus dem Point 2 und dem ResMed.

Etwas Wehmut kam schon auf, als ich das alte Point 2 zum Versorger zurückgeschickt habe zwecks Entsorgung.

Aber nun läuft alles wieder. Beizeiten werde ich mir den defekten Motor aus dem ResMed Teil genauer angucken. Ich bin ausgebildeter Servicetechniker, was kann da schon schief gehen? Und zu allem Überfluß habe ich noch ein ResMed S10 "geerbt". Also alles mit Netz und doppelten Boden.

Obwohl mein Druck mit 7 mbar eher gering ist, bin ich tatsächlich abhängig von CPAP geworden. Ohne Gerät ist an erholsamen Schlaf nicht zu denken. Von daher ist es für mich wichtig, eine Fallback-Möglichkeit zu haben, wenn ein Gerät mal streikt. Auch wenn mein Versorger schneller war, als ich dachte. Hut ab!


29.09.2022

ResMed Airfit P10 Bebänderung Lifehack

Die ResMed Airfit P10 ist eine prima Maske für diejenigen, welche nur einen überschaubaren CPAP Druck brauchen. Einzig die Bebänderung leiert schnell aus. Bei mir war sie nach 4 Monaten soweit "durch", dass auch die mitgelieferten Clips nix mehr brachten. Original Ersatzbänder sind sauteuer. Und selbst Bebänderung von Drittfirmen kosten immer noch viel und sind bisweilen von fragwürdiger Qualität. Ausserdem ist Nachhaltigkeit angesagt.

Als Bastler und Geizhals habe ich eine verrückte Idee gehabt und sie ausprobiert. Und nach einigen Wochen Nutzung kann ich sagen: Funktioniert.

Beim Chinamann hatte ich mir für andere Zwecke mal einen Satz Druckknöpfe inkl. Werkzeug für wenig Geld geleistet. Gummiband hatte ich hier auch noch herumliegen. Also einfach mal etwas ausprobiert. Die Teile sollte es im Handarbeitsladen oder in den Kurzwarenabteilungen von Kaufhäusern geben. Im Netz sowieso...

1. An dem Band dort, wo es sich teilt, jeweils die eine Seite Druckknöpfe eingepresst.


2. 2 Streifen Gummiband abgeschnitten. Die Länge von Druckknopf zu Druckknopf sollte etwa 18-19cm sein, je nach Kopfumfang auch länger oder kürzer.



3. Die so erstellten Streifen an das Originalband anklipsen und das ausgeleierte Zeugs schlicht abschneiden. Wer mag, kann die Enden noch versäumen. Ist aber nicht notwendig.


4. Fertig! Falls das Gummi irgendwann wieder ausleiern sollte, ab Punkt 2 wiederholen. Je nach Qualität des verwendeten Gummis hält es länger oder nicht. Meine Empfehlung, das gute Gold-Zack Band nehmen. Hat sich auch damals in den alten Unterbuxen bewährt. 😂

Es sieht zwar alles irgendwie "speziell" aus. Aber zu einen isses nachts, wenn man die Maske auf hat, dunkel. Zum anderen sieht man es selbst nicht.

24.05.2020

Hoffrichter Point 2 Datenübertragungskabel

Für die Spezis zur Info. Der RJ11-Anschluß hinten am Gerät ist eine RS232-Schnittstelle. Die Belegung ist wie folgt:


An neueren PCs braucht man allerdings einen Schnittstellenwandler USB zu RS232.

Und wenn man so verrückt ist wie ich, verbindet man es über WLAN.


So kann man dann auch Echtzeitaufzeichnungen machen oder das Gerät parametrieren ohne Kabel durch die Bude zu legen.

Über Sinn und Unsinn kann man sich drüber streiten, da man die wichtigen Parametrierungen auch über SD-Karte erledigen kann.

Hoffrichter Point 2 CPAP SD-Card Sorgen

Extrem lange nix in meinem Blog gepostet. Warum? Weil alles läuft wie am Schnürchen. Das Gerät ist inzwischen leicht vergilbt, funktioniert ansonsten aber noch recht gut nach den fast 7 Jahren. Lustig, dass mein neuer Versorger es von meinem alten Versorger übernommen hat. Ist mir aber lieber als ein anderes gebrauchtes Gerät zu bekommen, wenn man Pech hat, sogar von einem Raucher.

Von Anfang an habe ich mittels SD-Karte die Daten gesammelt und konnte so dem Pneumologen immer aktuelle Werte mitgeben. Die Software von Hoffrichter (Trendset 1.1.31, Google findet es) ist zwar etwas sperrig, funktionierte soweit aber ok. Bis zu Windows 10... 


Ab dort funktionieren vom Programm initialisierte SD-Karten nicht mehr. Mein letzter Windows 7 Rechner geht auch bald Richtung Entsorgung, also muss Ersatz her. Aber wie?

Zum Glück ist es nur eine Kleinigkeit, welche auf der SD-Karte geändert werden muss. Und zwar die Partitionstyp-ID. Diese muss auf 06 geändert werden. Wie macht man das?

Erstmal die SD-Karte einschieben. Maximalgröße 2 GB! Mit dem Hoffrichter Programm initialisieren wie immer. Programm beenden. Dann die Tastenkombi [Win-R] drücken. in die Zeile diskpart eingeben. Alternativ im Suchfeld diskpart eingeben und starten. Es baut sich ein schwarzes Fenster auf. Nach einiger Zeit wartet der Cursor bei DISKPART> auf eine Eingabe.

Dort eingeben list volume . Es werden alle Laufwerke aufgeführt. Nun sorgfältig schauen, ob ein Laufwerk mit der Bezeichnung "THERAPY-SD" dabei ist. Wenn ja, die Nummer des Volumen merken. Nun eingeben select volume (passende Nummer).

Nach der Bestätigung eingeben set id=06
Das war es schon. Ab jetzt wird die SD-Karte auch im CPAP-Gerät erkannt.

Hier nochmal als Beispiel, wie es auf meinem PC aussieht:


Noch eine weitere Info: Es funktionieren nur SD-Karten bis einschliesslich 2 GB! Karten über 2 GB kann das Gerät nicht lesen. Davon abgesehen, kann das Gerät auch nur bis 512 MB Daten auf einer SD-Karte speichern. Da habe ich auch schon mal dumm aus der Wäsche geguckt und Datenverlust zu beklagen.



19.12.2014

Lange nix neues...

Wollte mich nur mal so melden. Es gibt nämlich seit Monaten nichts neues zu berichten. Ausser daß ich nach 13 Monaten doch mal beim Versorger eine neue Maske bestellt und auch bekommen habe. Irgendwann geht auch mal Silikon in die Binsen, wird unansehnlich und irgendwie findet die Haut es insgesamt reizend.

Neue Maske und die Reizungen sind wie weggeblasen. Allerdings ist Gesichtspflege mittels rückfettender Seife und gelegentlichen eincremen mit Bepanthen angesagt.

Alle paar Wochen lese ich auch mal den Speicher des Gerätes aus, kann aber sagen, es hat sich in den 14 Monaten bisher nichts verändert, weder zum positiven aber auch nicht zum negativen.

Allerdings, nach etwa 6-8 Monaten merkte ich dann endlich, das ich insgesamt fitter wurde und weniger reizbar. Mittelfristig wirkt es also, nachts mehr Luft zu bekommen.

Inzwischen kann ich gar nicht mehr ohne Maske vernünftig schlafen. Das fiel mir jetzt im Rahmen einer Erkältung auf. Und auch meine Frau fand meinen Lärm ohne Maske unerhört.

Kurz und gut, das Teil behindert mich nicht. Die Reinigung des Zubehörs ist zur Routine geworden. Das Gerät selbst macht keine Zicken und funktioniert einfach. So kanns bleiben.

21.01.2014

Nach langer Pause mal wieder ein Beitrag

So, ich hänge jetzt fast 3 Monate am Rüssel. Inzwischen ist es zur Routine geworden und stört kaum noch. Allerdings sind bei mir bisher kaum Verbesserungen zur vorherigen Lage eingetreten, ausser dass ich morgens ein klein wenig fitter bin. Im Gegenteil, psychisch hat es mich sogar aus unerfindlichen Gründen runtergezogen. Die Zeit, welche ich sonst wegen der obstruktiven Apnoen nur leicht geschlafen habe, nutzt der Körper nun um mich mit langen und nervenden Träumen zu "beglücken". Tiefschlafphasen habe ich fast nie. Dadurch bin ich jetzt tagsüber nicht weniger gerädert wie vor der Therapie.

Also das komplette Programm bis hin zu diversen Fachärzten. Nun, da die Baustelle obstruktives Schlafapnoesyndrom erledigt ist, eröffnen sich immer neue Baustellen. Das nervt. Allerdings ist mein Fall jetzt zu speziell als das man die CPAP-Therapie dafür verantwortlich machen kann.

Nur soviel, wer bereits Probleme mit Depressionen hat, kann bei Beginn der CPAP Behandlung eine vorrübergehende Verschlimmerung erwarten. Schlicht deswegen, weil man mehr Schlaf und die Depression daher mehr Raum bekommt. Viele kennen ja, gegen Depression hilft teilweise auch Schlafentzug. Aber nicht bei jedem.

Daher werde ich hier erst einmal kürzer treten, auch schon weil die CPAP-Therapie mir technisch gesehen und auch von der Akzeptanz momentan wenig Probleme macht. Bebänderung und Maskenandruck sind das A und O. Wenn das nicht stimmt, macht es keinen Spaß.

19.10.2013

Update... Hypopnoen

Momentan gibt es nicht viel neues zu vermelden. Letztens ist mir Nachts mal die Luft weggeblieben. Ich dachte zuerst, es käme eine Erkältung an. Aber es war nur ein leerer Wasserbehälter des Befeuchters. Ich kann jedem wärmstens einen Luftbefeuchter am Gerät ans Herz legen. Zumindest in den Wintermonaten bei trockener Heizungsluft ist es wichtig. Ob eine Schlauchheizung vonnöten ist, kann ich noch nicht beurteilen.

Ich hatte ja zu Anfang etwas Hautreizungen bis hin zu blutiger Nase. Dank besserer Justage der Maske und regelmäßige Hautpflege durch Waschen und einreiben mit Bepanthen Salbe hat sich das Thema soweit erledigt.

Was allerdings immer noch recht auffällig bei mir ist, die Anzahl der zentralen Hypopnoen ist recht hoch. Dadurch lungert der AHI immer so bei 6 herum im 2-Wochen-Mittel. Wobei es eine Streuung zwischen 3 und 8 pro Nacht gibt. Die letzten Tage z.B. waren recht gut, die Nacht von gestern auf heute allerdings vergleichsweise schlecht.

Es geschieht immer phasenweise. Wobei der größte Teil der Nacht ok ist. Die Hypopnoen gruppieren sich gerne, mutmasslich an eine bestimmte Schlafphase. Montag werde ich einen Termin zur Nachsorge machen und dabei nach dem Arztbrief des Schlaflabors fragen. Der ist bisher immer noch nicht eingetroffen.

Ach ja, die Phasen der Desorientierung werden immer weniger, sind aber noch nicht völlig verschwunden. Auch ist die Tagesmüdigkeit noch nicht komplett weg. Lässt sich eh nicht genau eingrenzen da ich extrem wetterfühlig bin. Aber ich bin ja auch erst 3 Wochen am Schlauch. Was jahrelang schief lief, kann nicht innerhalb kurzer Zeit Wirkung zeigen. Aber ich bin optimistisch, zumal mir die Gerätschaften nachts nicht den Schlafrythmus versauen.

Ich verabschiede mich mit ein paar Protokollen...
Hier die letzte Nacht...
Und hier die Hypopnoeparade der letzten Nacht im Zoom. Als Funkspezi würde ich sagen, die Atmung verhält sich wie ein ausgezeichnet arbeitender AM-Sender, welcher mit einem sauberen Sinuston ausgesteuert wird. Der Atemflow ist die modulierte Trägerfrequenz. Das Atemvolumen ist das demodulierte Nutzsignal. Quasi wie ein Mittel- oder Kurzwellen-Radiosender. Allerdings mit einer viel tieferen Frequenz. Trägerfrequenz 0,23 Hertz (Atemfrequenz 14 Züge pro Minute). Demoduliertes Signal etwa 1 Schwingung pro Minute = 0,16667 Hertz (Atemflow)
Zuviel Technik? Kein Problem. Ist auch nur für Funktechniker verständlich. ;)

13.10.2013

Die Routine kehrt ein

So sollte es sein. Die Maske inzwischen auch im Dunkeln aufsetzen klappt. Und sie sitzt momentan recht gut. Ich bemerke jedenfalls keinen übermäßigen Druck oder Leckagen. Trotzdem ist die Bindehaut der Augen bisweilen etwas gereizt, vermutlich weil die Luftverwirbelungen der Austrittsöffnung der Maske doch dort ankommen, gerade bei Seitenlage. Rund um die Nase muss ich jeden Morgen nach der Kopf- und Gesichtswäsche mit Bepanthen eincremen, damit die Haut durch den Maskendruck nicht allzu sauer reagiert. Wenn das Bindehautproblem mit den Augen stärker werden sollte, werde ich dort auch mit Augentropfen nachhelfen.

Was ich momentan beobachte sind die Anzahl der zentralen und gemischten Hypopnoen und teilweise sogar Apnoen. So wie ich das mit meinen beschränkten Mitteln und Fachkenntnissen deuten kann, sieht es nach zentralen Aussetzern aus, also nicht obstruktive, wie vor der Therapie. Sie häufen sich anscheinend in Traumphasen oder bei absoluter Entspannung. Heute nacht war 45Min. volles Programm. Dadurch ist der AHI auf 8,3 gestiegen. Der Durchschnitt der letzten 14 Tage ist 6,2. Wobei der Großteil (5,6/h) auf die zentralen Hypopnoen entfallen. Alles andere ist unter 1/h.

Und diese Ereignisse treten immer gehäuft auf. Heute war es recht auffällig zu sehen. Es gibt aber auch viele Nächte, die sind insgesamt unauffällig. Zur ersten Nachuntersuchung werde ich die Ausdrucke mal mitnehmen und nachhaken, ob da Bedarf an einem anderen Therapiegerät besteht welches die Atmung unterstützt oder ob das alles noch im Rahmen ist. Ich habe mehrfach gelesen, dass die zentralen Apnoen teilweise zunehmen wenn die obstruktiven durch eine Therapie ausgemerzt sind.

Hier die 45 "wilden" Minuten, welche eigentlich eher tiefenentspannt waren, wenn man den Atemdurchsatz und Frequenz ansieht:

Und hier die ganze Nacht. Man sieht auch wieder eine heftige Traumphase, kann mich aber nicht mehr erinnern, was es war. Insgesamt gut und lange geschlafen, trotz zwischenzeitlichen Raudau wegen Katze kratzt an der Tür. Das kann man zum Glück durch Futter abstellen. ;)
Und hier die Statistik der letzten 14 Tage:



10.10.2013

Schlecht geträumt... ;)

Die Maske sitzt, wenig Probleme mit dem Schnorchelkram. Dumm nur, wenn man sich auf die Seite legt und über die Bettdecke die Luft aus dem Ventil in die Augen bekommt. Findet die Bindehaut doof. Vergeht aber im Laufe des Tages wieder.

Allerdings hatte ich heute morgen so ein richtig fiesen Alptraum. Nur deswegen habe ich heute nochmal die Daten genauer angeguckt. Und tatsächlich, man konnte ihn dort recht gut finden. Ich habe es mal markiert. Am Ende wurde es richtig bös, sieht man an der Atemfrequenz. Immerhin von da aus direkt in eine kurze Tiefschlafphase. Kurz deswegen weil eine Katze an der Schlafzimmertür gekratzt und gemaunzt hat weil es Frühstückszeit war. ;)

Die vielen Hypopoen sehen schlimmer aus als sie sind. Die Auswertung des Gerätes sind in der Genauigkeit nicht mit den Gerätschaften im Schlaflabor vergleichbar.




09.10.2013

Na endlich...

So, nachdem die Bebänderung der Maske komplett rearrangiert und der Steg passend eingestellt wurde, habe ich geschlafen wie ein Baby... bis die Blase mich geweckt hatte. Inzwischen ist klar: Wenn die Bebänderung nicht waagerecht zu den Befestigungen verläuft, funktioniert es nicht vernünftig. Das versaut die ansonsten gute Konstruktion der Weinmann Joyce Easy Maske. Zumindest bei meinem Eierkopp. ;) Wichtig ist auch, das Kreuz am Hinterkopf muss auf jeden Fall an einer ansonsten unbeweglichen Stelle des Schädels sitzen, also nicht zu tief. Weil dann gibt es je nach Kopfstellung veränderlichen Zug. Dummerweise steht sowas in keiner Anleitung. Man stellt sie halt so ein wie auf den Beispielbildern... und hat bisweilen verloren. Je komplizierter die Bebänderung, umso mehr Möglichkeiten, etwas falsch zu machen. Das erklärt auch, wieso ich mit der Fisher & Paykel-Maske im Schlaflabor recht gut ausgekommen bin. Weniger Einstellmöglichkeiten bedeutet weniger Fehlerquellen.

Wie man sieht, von der Wunde auf der Nase ist fast hichts mehr zu sehen. Und die technischen Werte sprechen auch für sich. Auffallend sind die zentralen Hyponoen im Bündel. Da träume ich immer. Aber die Werte geben keinerlei Grund zur Beunruhigung, sie versauen halt nur den Schnitt. Aber ob ich deswegen einen AHI von 4 oder 7 habe ist mir wurscht. Die gefährlichen Aussetzer, welche mir den erholsamen Schlaf geraubt haben sind komplett weg. Das reicht mir. Deswegen jetzt ein anderes Gerät, welches auch die zentralen Hypopnoen / Apnoen ausregelt... Nöööö.


07.10.2013

Isch krich die Krise!!!

Die Maske macht mich noch wahnsinnig. Das Teil rutscht jede Nacht runter, drückt mir auf den Nasenrücken, verursacht Leckagen und inzwischen blutet es schon an der Druckstelle. Das macht keinen Spass. Zumal die Leckagen auch meine Frau wecken. Das Problem ist der Zug der Bänder je nach Kopfstellung (oben/unten)

Jetzt habe ich die Schnauze voll und werde das ganze Teil nochmal komplett von vorne einstellen in der Hoffnung, das es besser wird. Wenn nicht, werde ich den Versorger nerven, ob er andere Masken im Angebot hat.


06.10.2013

06.10.2013 Etwas Statistik

Jetzt kommen die Meldungen nicht mehr täglich, sondern nur noch, wenn etwas erwähnenswertes passiert ist. Das ist momentan nicht der Fall. Die Routine setzt ein.

Allerdings sind es oft Kleinigkeiten, welche einem das Leben schwer machen. Z.B. ein winziger Pickel auf dem Nasenrücken, wo dann die Maske draufdrückt kann einen so richtig nerven. Aber wozu gibts Clerasil oder so... ;)

Die täglichen Logs der Daten ist nun nicht mehr vonnöten, da sie sich im Prinzip immer gleichen. Tiefschlaf, REM-Phasen mit heftigen Reaktionen und viele zentralen Apnoen. Ich träume halt sehr realistisch... ;) Das "versaut" halt den AHI-Wert etwas. Allerdings ist das Jammern auf hohem Niveau. Ich warte noch auf den Arztbrief. Im Schlaflabor kam ich ohne Maske auf einen AHI von 56 (!!) Jetzt ist es, abhängig von Tagesform irgendwo zwischen 5 und 7. Daher kein Grund zur Beunruhigung.

Hier die Statistik der letzten 10 Tage.

04.10.2013

04.10.2013 Alles ist gut

Heute gibts nicht viel zu erzählen. So wie das Protokoll fühle ich mich auch. Ausgeschlafen und tiefenentspannt. Inzwischen spüre ich beim Aufwachen bisweilen kaum noch, das ich eine Maske aufhabe. Und die Druckstellen sind auch inzwischen minimal. Tja, wenn nix mehr dazwischenkommt, gehe ich ab Montag wieder arbeiten.

Die Frage kam auf, wie erkennt man im Protokoll die Tiefschlafphasen. Eigentlich ganz einfach. Gleichmäßig niedrige Atemfrequenz und synchron geringerer und gleichmäßiger Atemumsatz. Genauer wäre es natürlich mit EEG. Aber man kann es auch übertreiben.

Als nächstes wird testweise auch mal ein Pulsoximeter mit verwendet als Datenlogger. Ja, es ist schon ein Problem, wenn man gelernter Elektroniker mit dem Spezialgebiet Datenerfassung und Auswertung ist. ;) Da kommt zu schnell der Spieltrieb hoch.


03.10.2013

03.10.2013 Gut geschlafen oder nicht?!

So langsam kommt Routine auf. Die Bastelei an der Schlauchführung wurde noch leicht verbessert. Ein Detail weniger welches nerven kann. Etwas Klettband und die Sache ist geritzt. Um das andere Ende des Schlauchs noch das Flausch-Gegenstück wickeln. Und schon kann man ihn nach Gebrauch morgens schnell zusammenrollen und vor den Katzen geschützt aufhängen.

Die Nacht war gefühlt weniger erfrischend als die Datenauswertung. Allerdings gab es zwei Premieren. Ich habe geschnarcht! Ganze 5 Minuten, allerdings ohne Atemaussetzer. Und dann habe ich meine erste längere Leckage zu beklagen. Aus unerfindlichen Gründen war die Maske heute nicht richtig dicht. Aber schöne lange Tiefschlafphasen. Da fällt das nächtliche Aufwachen weniger ins Gewicht. Nachdem ich heute morgen gegen 6h30 die Katzen gefüttert hatte, bin ich wieder ins Bett, allerdings ohne Maske.
Erfreulich wenige Hypopnoen heute. Die undichte Maske hat die Auswertung schon etwas vermurkst. Aber gefühlt geht es auf jeden Fall langsam aufwärts.



02.10.2013

02.10.2013 Endlich gehts aufwärts

Moin,

habe recht gut geschlafen. Fühle mich nach langem endlich mal wieder fit. Bisher ist keine Desorientierung aufgetreten. Könnte Bäume ausreissen, zumindest kleine. ;) Die Maske stört seitdem ich den Schlauch nach oben abführe und endlich die optimale Einstellung des Klett erreicht habe kaum noch. Auch die Druckstellen halten sich in Grenzen und verschwinden fast im Laufe des Tages.

Was mir im Protokoll noch auffällt, sind die Anzahl der Hypopnoen. Aber wenn man dort reinzoomt, sieht es meist doch weniger schlimm aus. Werde ich bei der Nachsorge mal ansprechen. Auch die Tiefschlafphasen kann man schön in der Grafik sehen. Sowas gabs vorher gar nicht. Das gefällt mir wirklich. Genauso wie keinerlei obstruktive Apnoen mehr auftreten. Auch zentrale Apnoen kann man an einer Hand pro Woche abzählen.

Meine Frau sagte mir, heute Nacht hätte ich wohl mal versucht, mit offenen Mund zu schnarchen. Es ist aber beim Versuch geblieben, da die Druckdifferenz zwischen Nase und Mund (7 mbar) unangenehm ist und ich normalerweise mit geschlossenem Mund schlafe.

Und nun noch statistische Daten der letzten 6 Tage

01.10.2013

Ha! Geht doch...

Endlich hat es geklappt, Schnorchel und Schlauch soweit zu justieren, dass ich die Nacht einigermaßen ruhig schlafen konnte sowie Druckstellen und Undichtigkeiten im Rahmen waren. Zum einen war die Maske immer irgendwie nach unten gerutscht und hatte sich daher auf dem Nasenrücken verewigt. Zum anderen nervte der Schlauch, welcher nun wirklich ein wehriges Ungetüm ist.

So habe ich gestern die Klettverschlüsse am Kopf neu eingestellt. Und zusätzlich ein kleines Röllchen Klett oben drauf gepappt, wo der Schlauch nun über dem Kopf abgeführt wird anstatt über den Bauch. Ha, endlich vernünftig drehen können. Und subjektiv war es auch noch leiser als sonst. Allerdings jetzt leichte Druckstelle an der Stirn. Naja, kann man mit leben.

Im Protokoll sieht man allerdings immer noch einige Auffälligkeiten, auch wenn es bei weitem nicht mehr so krass ist wie vorher. Zumindest die obstruktiven Apnoen sind komplett weg. Wieso ich manchmal trotzdem kaum atme, keine Ahnung. Sollte mir mal ein Fachmann erklären. Aber in 8 Wochen ist eh Nachsorge.


30.09.2013

(Ende) So, jetzt ists aktuell...

Alle vorherigen Beiträge sind ein Logbuch der vergangenen Tage / Wochen / Monate.
Ab jetzt wird es tagesaktuell.

Heute hatte ich das erste mal keine täglichen Müdigkeitsattacken. Allerdings ist mir bisweilen immer noch schwindelig und ich bin etwas desorientiert. Ich hoffe, das es bei mir nicht so lange dauert wie bei einigen aus dem Forum. Weil es macht keinen Spaß, sich nicht gut konzentrieren zu können. Und die Kopfschmerzen braucht man auch nicht.

Ansonsten gibts nicht viel neues, ausser das die Druckstelle an der Nasenwurzel richtig bös aussieht und ich immer noch in der Optimierungsphase der Maske am werkeln bin. Heute Nacht werde ich mal versuchen, was es bringt, den Schlauch nach oben hin abzuleiten. Etwas Klettband sollte zur Fixierung reichen. Zumindest theoretisch. ;)

Und noch stelle ich mich jeden abend dämlich an, bis ich das Ding endlich richtig herum auf dem Kopf habe. Dabei kann man sich bei dem Fabrikat nicht einmal beklagen. Aber das wird schon noch werden.

Somit verabschiede ich mich für heute mit den Protokollen der letzten Tage. Irgendwann wird es sicher aufhören, jede Nacht zu analysieren. Aber jedes neue Spielzeug muss doch ausprobiert werden. ;)





(8) Ab jetzt wird aufgezeichnet

Inzwischen war ich in dem Forum schon etwas aktiv. Hatte gesehen, das es für mein Gerät eine Auslesesoftware gab, welche dummerweise nicht kompatibel mit der Softwareversion des Gerätes ist.

Ein guter Geist aus dem Forum hat mir dann unaufgefordert eine kompatible Softwareversion geschickt und schon konnte die Selbstdiagnose beginnen. ;)

 Anhand der stabilen Atemfrequenz kann man die Schalfphasen erkennen. und wie man beim Schnachsensor sieht, sieht man gar nix. Ich habe zwar einige Hyponoen und ganz selten auch mal "zentrale Apnoen", aber absolut nicht vergleichbar mit den Befunden vor der Maske. Zudem das Gerät nicht so zuverlässig arbeiten kann wie ein Schlaflabor. Zum Beispiel können auch Undichtigkeiten der Maske das Ergebnis verfälschen.

Wenn man die die Hyponoen mal genauer betrachtet, habe ich dort einfach nur flacher geatmet, oder die Maske war verrutscht.
Diese Apnoe ist interessant. ich habe im Vorfeld besonders viel Luft geholt um sie dann anzuhalten. Vielleicht habe ich vom Tauchen geträumt?!

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(7) Die folgenden Nächte

Die folgenden Nächte waren durchwachsen. Ich bin öfter mal zwischendurch aufgewacht. Meist weil die Maske nicht richtig saß, leckte oder Druckstellen schmerzten. Da gibt es noch einigen Optimierungsbedarf. Und auch meine Frau wurde manchmal von dem ganzen Herumgekrame wach. Der Schlauch ist eigentlich eine Zumutung. Sehr unbeweglich und dann noch laut wenn man ihn verlegt. Da gibt es noch Verbesserungspotential.

Und wie waren die ersten Tage so ohne Atemaussetzer?
Ernüchterung macht sich breit. Morgens zwar fitter und ausgeschlafen, aber irgendwie doch nicht. Und tagsüber bisweilen ein Gefühl, als wenn man Drogen genommen hätte. Vergleichbar wenn man Wechselschicht hat und aus der Nachtschicht kommt. Irgendwie unreal und desorientiert. An geregelte Arbeit ist so nicht zu denken. Na toll. :(

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(6) Der erste Tag... oder besser die erste Nacht

Am Dienstag abend alles brav am Bett aufgebaut, Maske auf...
Uiii, das Teil macht ja etwas mehr Geräusche als das im Krankenhaus. Hört sich etwas Darth Vader mässig an. Aber im Gegensatz zum Philips-Gerät im Schlaflabor war es auf jeden Fall atemfreudiger, will sagen, Ausatmen war leichter möglich. Auch an die Atemfrequenz hat sich das Point 2 gut angepasst. Ich war angenehm überrascht. Und bin dann auch schnell eingeschlafen. Und erst ca. 8 Std. später wieder aufgewacht.

Allerdings mit rauhem Hals, Hustenreiz und... Müüüüde! Ach, funktioniert das nicht sofort? Schweinerei.

Spätestens jetzt war die Zeit gekommen, das Internet nach Leidensgenossen zu durchforsten. Und so musste ich zwangsläufig das forum-schlafapnoe.de finden. Brav angemeldet und quergelesen. Und da merkte ich schon, dass ich wohl zu den wenigen Glückpilzen gehörte, welche relativ wenig Probleme am Beginn der Therapie haben. Das motiviert natürlich.

Die Sache mit dem Hustenreiz hatte ich schnell aus der Welt geschafft indem ich die Temperatur des Befeuchters etwas erhöht habe. Und im Forum stand, die Müdigkeit vergeht nicht sofort. Der Körper muss sich erst an die veränderte Situation gewöhnen. Na gut...

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