24.05.2020

Hoffrichter Point 2 Datenübertragungskabel

Für die Spezis zur Info. Der RJ11-Anschluß hinten am Gerät ist eine RS232-Schnittstelle. Die Belegung ist wie folgt:


An neueren PCs braucht man allerdings einen Schnittstellenwandler USB zu RS232.

Und wenn man so verrückt ist wie ich, verbindet man es über WLAN.


So kann man dann auch Echtzeitaufzeichnungen machen oder das Gerät parametrieren ohne Kabel durch die Bude zu legen.

Über Sinn und Unsinn kann man sich drüber streiten, da man die wichtigen Parametrierungen auch über SD-Karte erledigen kann.

Hoffrichter Point 2 CPAP SD-Card Sorgen

Extrem lange nix in meinem Blog gepostet. Warum? Weil alles läuft wie am Schnürchen. Das Gerät ist inzwischen leicht vergilbt, funktioniert ansonsten aber noch recht gut nach den fast 7 Jahren. Lustig, dass mein neuer Versorger es von meinem alten Versorger übernommen hat. Ist mir aber lieber als ein anderes gebrauchtes Gerät zu bekommen, wenn man Pech hat, sogar von einem Raucher.

Von Anfang an habe ich mittels SD-Karte die Daten gesammelt und konnte so dem Pneumologen immer aktuelle Werte mitgeben. Die Software von Hoffrichter (Trendset 1.1.31, Google findet es) ist zwar etwas sperrig, funktionierte soweit aber ok. Bis zu Windows 10... 


Ab dort funktionieren vom Programm initialisierte SD-Karten nicht mehr. Mein letzter Windows 7 Rechner geht auch bald Richtung Entsorgung, also muss Ersatz her. Aber wie?

Zum Glück ist es nur eine Kleinigkeit, welche auf der SD-Karte geändert werden muss. Und zwar die Partitionstyp-ID. Diese muss auf 06 geändert werden. Wie macht man das?

Erstmal die SD-Karte einschieben. Maximalgröße 2 GB! Mit dem Hoffrichter Programm initialisieren wie immer. Programm beenden. Dann die Tastenkombi [Win-R] drücken. in die Zeile diskpart eingeben. Alternativ im Suchfeld diskpart eingeben und starten. Es baut sich ein schwarzes Fenster auf. Nach einiger Zeit wartet der Cursor bei DISKPART> auf eine Eingabe.

Dort eingeben list volume . Es werden alle Laufwerke aufgeführt. Nun sorgfältig schauen, ob ein Laufwerk mit der Bezeichnung "THERAPY-SD" dabei ist. Wenn ja, die Nummer des Volumen merken. Nun eingeben select volume (passende Nummer).

Nach der Bestätigung eingeben set id=06
Das war es schon. Ab jetzt wird die SD-Karte auch im CPAP-Gerät erkannt.

Hier nochmal als Beispiel, wie es auf meinem PC aussieht:


Noch eine weitere Info: Es funktionieren nur SD-Karten bis einschliesslich 2 GB! Karten über 2 GB kann das Gerät nicht lesen. Davon abgesehen, kann das Gerät auch nur bis 512 MB Daten auf einer SD-Karte speichern. Da habe ich auch schon mal dumm aus der Wäsche geguckt und Datenverlust zu beklagen.



19.12.2014

Lange nix neues...

Wollte mich nur mal so melden. Es gibt nämlich seit Monaten nichts neues zu berichten. Ausser daß ich nach 13 Monaten doch mal beim Versorger eine neue Maske bestellt und auch bekommen habe. Irgendwann geht auch mal Silikon in die Binsen, wird unansehnlich und irgendwie findet die Haut es insgesamt reizend.

Neue Maske und die Reizungen sind wie weggeblasen. Allerdings ist Gesichtspflege mittels rückfettender Seife und gelegentlichen eincremen mit Bepanthen angesagt.

Alle paar Wochen lese ich auch mal den Speicher des Gerätes aus, kann aber sagen, es hat sich in den 14 Monaten bisher nichts verändert, weder zum positiven aber auch nicht zum negativen.

Allerdings, nach etwa 6-8 Monaten merkte ich dann endlich, das ich insgesamt fitter wurde und weniger reizbar. Mittelfristig wirkt es also, nachts mehr Luft zu bekommen.

Inzwischen kann ich gar nicht mehr ohne Maske vernünftig schlafen. Das fiel mir jetzt im Rahmen einer Erkältung auf. Und auch meine Frau fand meinen Lärm ohne Maske unerhört.

Kurz und gut, das Teil behindert mich nicht. Die Reinigung des Zubehörs ist zur Routine geworden. Das Gerät selbst macht keine Zicken und funktioniert einfach. So kanns bleiben.

21.01.2014

Nach langer Pause mal wieder ein Beitrag

So, ich hänge jetzt fast 3 Monate am Rüssel. Inzwischen ist es zur Routine geworden und stört kaum noch. Allerdings sind bei mir bisher kaum Verbesserungen zur vorherigen Lage eingetreten, ausser dass ich morgens ein klein wenig fitter bin. Im Gegenteil, psychisch hat es mich sogar aus unerfindlichen Gründen runtergezogen. Die Zeit, welche ich sonst wegen der obstruktiven Apnoen nur leicht geschlafen habe, nutzt der Körper nun um mich mit langen und nervenden Träumen zu "beglücken". Tiefschlafphasen habe ich fast nie. Dadurch bin ich jetzt tagsüber nicht weniger gerädert wie vor der Therapie.

Also das komplette Programm bis hin zu diversen Fachärzten. Nun, da die Baustelle obstruktives Schlafapnoesyndrom erledigt ist, eröffnen sich immer neue Baustellen. Das nervt. Allerdings ist mein Fall jetzt zu speziell als das man die CPAP-Therapie dafür verantwortlich machen kann.

Nur soviel, wer bereits Probleme mit Depressionen hat, kann bei Beginn der CPAP Behandlung eine vorrübergehende Verschlimmerung erwarten. Schlicht deswegen, weil man mehr Schlaf und die Depression daher mehr Raum bekommt. Viele kennen ja, gegen Depression hilft teilweise auch Schlafentzug. Aber nicht bei jedem.

Daher werde ich hier erst einmal kürzer treten, auch schon weil die CPAP-Therapie mir technisch gesehen und auch von der Akzeptanz momentan wenig Probleme macht. Bebänderung und Maskenandruck sind das A und O. Wenn das nicht stimmt, macht es keinen Spaß.

19.10.2013

Update... Hypopnoen

Momentan gibt es nicht viel neues zu vermelden. Letztens ist mir Nachts mal die Luft weggeblieben. Ich dachte zuerst, es käme eine Erkältung an. Aber es war nur ein leerer Wasserbehälter des Befeuchters. Ich kann jedem wärmstens einen Luftbefeuchter am Gerät ans Herz legen. Zumindest in den Wintermonaten bei trockener Heizungsluft ist es wichtig. Ob eine Schlauchheizung vonnöten ist, kann ich noch nicht beurteilen.

Ich hatte ja zu Anfang etwas Hautreizungen bis hin zu blutiger Nase. Dank besserer Justage der Maske und regelmäßige Hautpflege durch Waschen und einreiben mit Bepanthen Salbe hat sich das Thema soweit erledigt.

Was allerdings immer noch recht auffällig bei mir ist, die Anzahl der zentralen Hypopnoen ist recht hoch. Dadurch lungert der AHI immer so bei 6 herum im 2-Wochen-Mittel. Wobei es eine Streuung zwischen 3 und 8 pro Nacht gibt. Die letzten Tage z.B. waren recht gut, die Nacht von gestern auf heute allerdings vergleichsweise schlecht.

Es geschieht immer phasenweise. Wobei der größte Teil der Nacht ok ist. Die Hypopnoen gruppieren sich gerne, mutmasslich an eine bestimmte Schlafphase. Montag werde ich einen Termin zur Nachsorge machen und dabei nach dem Arztbrief des Schlaflabors fragen. Der ist bisher immer noch nicht eingetroffen.

Ach ja, die Phasen der Desorientierung werden immer weniger, sind aber noch nicht völlig verschwunden. Auch ist die Tagesmüdigkeit noch nicht komplett weg. Lässt sich eh nicht genau eingrenzen da ich extrem wetterfühlig bin. Aber ich bin ja auch erst 3 Wochen am Schlauch. Was jahrelang schief lief, kann nicht innerhalb kurzer Zeit Wirkung zeigen. Aber ich bin optimistisch, zumal mir die Gerätschaften nachts nicht den Schlafrythmus versauen.

Ich verabschiede mich mit ein paar Protokollen...
Hier die letzte Nacht...
Und hier die Hypopnoeparade der letzten Nacht im Zoom. Als Funkspezi würde ich sagen, die Atmung verhält sich wie ein ausgezeichnet arbeitender AM-Sender, welcher mit einem sauberen Sinuston ausgesteuert wird. Der Atemflow ist die modulierte Trägerfrequenz. Das Atemvolumen ist das demodulierte Nutzsignal. Quasi wie ein Mittel- oder Kurzwellen-Radiosender. Allerdings mit einer viel tieferen Frequenz. Trägerfrequenz 0,23 Hertz (Atemfrequenz 14 Züge pro Minute). Demoduliertes Signal etwa 1 Schwingung pro Minute = 0,16667 Hertz (Atemflow)
Zuviel Technik? Kein Problem. Ist auch nur für Funktechniker verständlich. ;)

13.10.2013

Die Routine kehrt ein

So sollte es sein. Die Maske inzwischen auch im Dunkeln aufsetzen klappt. Und sie sitzt momentan recht gut. Ich bemerke jedenfalls keinen übermäßigen Druck oder Leckagen. Trotzdem ist die Bindehaut der Augen bisweilen etwas gereizt, vermutlich weil die Luftverwirbelungen der Austrittsöffnung der Maske doch dort ankommen, gerade bei Seitenlage. Rund um die Nase muss ich jeden Morgen nach der Kopf- und Gesichtswäsche mit Bepanthen eincremen, damit die Haut durch den Maskendruck nicht allzu sauer reagiert. Wenn das Bindehautproblem mit den Augen stärker werden sollte, werde ich dort auch mit Augentropfen nachhelfen.

Was ich momentan beobachte sind die Anzahl der zentralen und gemischten Hypopnoen und teilweise sogar Apnoen. So wie ich das mit meinen beschränkten Mitteln und Fachkenntnissen deuten kann, sieht es nach zentralen Aussetzern aus, also nicht obstruktive, wie vor der Therapie. Sie häufen sich anscheinend in Traumphasen oder bei absoluter Entspannung. Heute nacht war 45Min. volles Programm. Dadurch ist der AHI auf 8,3 gestiegen. Der Durchschnitt der letzten 14 Tage ist 6,2. Wobei der Großteil (5,6/h) auf die zentralen Hypopnoen entfallen. Alles andere ist unter 1/h.

Und diese Ereignisse treten immer gehäuft auf. Heute war es recht auffällig zu sehen. Es gibt aber auch viele Nächte, die sind insgesamt unauffällig. Zur ersten Nachuntersuchung werde ich die Ausdrucke mal mitnehmen und nachhaken, ob da Bedarf an einem anderen Therapiegerät besteht welches die Atmung unterstützt oder ob das alles noch im Rahmen ist. Ich habe mehrfach gelesen, dass die zentralen Apnoen teilweise zunehmen wenn die obstruktiven durch eine Therapie ausgemerzt sind.

Hier die 45 "wilden" Minuten, welche eigentlich eher tiefenentspannt waren, wenn man den Atemdurchsatz und Frequenz ansieht:

Und hier die ganze Nacht. Man sieht auch wieder eine heftige Traumphase, kann mich aber nicht mehr erinnern, was es war. Insgesamt gut und lange geschlafen, trotz zwischenzeitlichen Raudau wegen Katze kratzt an der Tür. Das kann man zum Glück durch Futter abstellen. ;)
Und hier die Statistik der letzten 14 Tage:



10.10.2013

Schlecht geträumt... ;)

Die Maske sitzt, wenig Probleme mit dem Schnorchelkram. Dumm nur, wenn man sich auf die Seite legt und über die Bettdecke die Luft aus dem Ventil in die Augen bekommt. Findet die Bindehaut doof. Vergeht aber im Laufe des Tages wieder.

Allerdings hatte ich heute morgen so ein richtig fiesen Alptraum. Nur deswegen habe ich heute nochmal die Daten genauer angeguckt. Und tatsächlich, man konnte ihn dort recht gut finden. Ich habe es mal markiert. Am Ende wurde es richtig bös, sieht man an der Atemfrequenz. Immerhin von da aus direkt in eine kurze Tiefschlafphase. Kurz deswegen weil eine Katze an der Schlafzimmertür gekratzt und gemaunzt hat weil es Frühstückszeit war. ;)

Die vielen Hypopoen sehen schlimmer aus als sie sind. Die Auswertung des Gerätes sind in der Genauigkeit nicht mit den Gerätschaften im Schlaflabor vergleichbar.