21.01.2014

Nach langer Pause mal wieder ein Beitrag

So, ich hänge jetzt fast 3 Monate am Rüssel. Inzwischen ist es zur Routine geworden und stört kaum noch. Allerdings sind bei mir bisher kaum Verbesserungen zur vorherigen Lage eingetreten, ausser dass ich morgens ein klein wenig fitter bin. Im Gegenteil, psychisch hat es mich sogar aus unerfindlichen Gründen runtergezogen. Die Zeit, welche ich sonst wegen der obstruktiven Apnoen nur leicht geschlafen habe, nutzt der Körper nun um mich mit langen und nervenden Träumen zu "beglücken". Tiefschlafphasen habe ich fast nie. Dadurch bin ich jetzt tagsüber nicht weniger gerädert wie vor der Therapie.

Also das komplette Programm bis hin zu diversen Fachärzten. Nun, da die Baustelle obstruktives Schlafapnoesyndrom erledigt ist, eröffnen sich immer neue Baustellen. Das nervt. Allerdings ist mein Fall jetzt zu speziell als das man die CPAP-Therapie dafür verantwortlich machen kann.

Nur soviel, wer bereits Probleme mit Depressionen hat, kann bei Beginn der CPAP Behandlung eine vorrübergehende Verschlimmerung erwarten. Schlicht deswegen, weil man mehr Schlaf und die Depression daher mehr Raum bekommt. Viele kennen ja, gegen Depression hilft teilweise auch Schlafentzug. Aber nicht bei jedem.

Daher werde ich hier erst einmal kürzer treten, auch schon weil die CPAP-Therapie mir technisch gesehen und auch von der Akzeptanz momentan wenig Probleme macht. Bebänderung und Maskenandruck sind das A und O. Wenn das nicht stimmt, macht es keinen Spaß.

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